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Rucksack richtig packen PDF Drucken E-Mail

Rucksack richtig packen

Bei mancher Tour ist der Rucksack das Gepäckstück der Wahl. Oft stellt sich aber die Frage, wie man all die vielen Dinge überhaupt in den Rucksack hinein bekommt und wie man optimal packt.

Auch hier gibt es dazu keine Allround-Lösung, aber ein paar Hinweise, die die Arbeit erleichtern können. Wichtig ist, dass man sich mit dem Gepäck wohlfühlt und die geplante Route bewältigen kann.

Wieviel darf es denn sein?

Man kommt schnell in die Versuchung, etwas mehr mitzunehmen, man könnte ja noch dies oder jenes gebrauchen. Der Rucksack sollte aber maximal nicht mehr als 1/3 des eigenen Gewichtes auf die Waage bringen, bequem ist es mit ca. 1/4 oder weniger. Das sind also bei einem 80-Kilo-Mann maximal 25 kg. Da hat man schon ordentlich zu buckeln...

Wenn man den Rucksach mehrere Male gepackt hat, sollte man sich sein persönliches Packschema merken. So findet man die Sachen schnell und kann schon mal eine Begleiter beauftragen, etwas aus dem Rucksack mitzubringen.
Dabei sollte der Schwerpunkt des Rucksacks nach am Rücken liegen, sonst zieht er nach hinten.

Und was kommt wohin?

Grundsätzlich sollten alle Gegenstände zusätzlich in Plastiktüten gepackt werden. Entweder kann man den Inhalt der Tüten diesen farblich zuordnen (Unterwäsche: weiß, Handtuch: blau, ...) oder die Tüten entsprechend beschriften oder durchsichtigte Tüten wählen.

Deckeltasche und Seitentaschen

In der Deckeltasche und den Seitentaschen sollten hauptsächlich die Dinge landen, die man schnell und öfter benötigt.

In die Deckeltasche gehören die leichteren Dinge, z. B.

  • Mütze,
  • Sonnebrille,
  • Lampe,
  • Papiere,
  • Kartenmateral,
  • Müsliriegel,
  • Sonnencreme
  • Besteck und Geschirr,
  • etc.

 

Die Seitentasche nimmt dann schwerer Dinge auf, z.B.

  • Trinkflasche,
  • Messer,
  • Becher,
  • Taschenlampe,
  • Toilettenpapier,
  • Regensachen,
  • etc.

 

Wichtig: Der Rucksack muss gleichmäßig belastet sein. Bei "Schlagseite" macht das Tragen wirklich keinen Spaß...

Hauptfach

Hier hinein kommt alles, was man nicht sofort benötigt.
Auf den Boden gehören die Wechselkleidung und Hygieneartikel, darüber Essen und Kocher.
Für die Wahl der Kleidung hat sich eine Art von "Drei-Schicht-System" bewährt: Eine Garnitur wird getragen, eine Garnitur ist in der Wäsche, eine Garnitur ist Reserve. Fleecepulli und Regenbekleidung kommen dazu. Es ist nicht nötig, eine große Auswahl mitzuführen, sondern für jeden Anlass das Passende...

Bodenfach

Das Bodenfach hat oft eine flexible Abtrennung zum Hauptfach, so dass beide variabel den Bedürftnissen angepasst werden können.

In das Bodenfach gehört der Schlafsack (zusätzlich in eine große Plastiktüte verpackt (s.o.)

Sofern noch Platz bleibt, könnte auch eine selbst aufblasende Isomatte noch im Bodenfach verstaut werden.

von Außen

Jetzt fehlen noch die sperrigen Dinge: Zelt und Isomatte.

Das Zelt wird am Besten unter das Bodenfach geschnallt, die Isomatte z. B. oben unter die Klappe.
Teilt man sich ein Zelt, sollte es auch beim Tragen geteilt werden. Gestänge, Innen- und Außenzelt können in kleine Portionen aufgeteilt und so einfacher verpackt werden.

Wanderstöcke können, sofern man sie nicht in der Hand hält, an der Seite angebracht werden.

Wichtig

Es darf nichts baumeln und schaukeln und wackeln. Packriemen kosten nicht viel und ersparen viel Unannehmlichkeiten.

 

Termine!

09.10.2010
Familien-Wandertag Herbst 2010.
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27.11.2010
Unsere Weihnachtsfeier 2010.
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